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Geschichtlicher Hintergrund Der historisch belegte Ursprung der Urviecher liegt genau 7.423 Jahre und 17 Tage zurück. Am Dienstag den 14. Januar 5.427 v. Chr. 13 Uhr 13 MEZ betrat zum ersten mal ein Urviech baaremer Boden und siedelte hier für die nächsten 6.000 Jahre. Ein langanhaltender Kälteeinbruch ließ die Urviecher von der Bild - fläche verschwinden. SOVIEL ZUM WISSENSCHAFTLICH FUNDIERTEN HINTERGRUND.
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5.427 v. Chr.
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1972 n. Chr.
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Die (Wieder-) Geburt Im Jahre 1972 besannen sich einige geschichtsbewußte Diiremer ihrer Wurzeln und kreierten ein neues Häs, streng nach dem vorgeschichtlichen Erscheinungs- bild.
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Klaus Mäder entwarf die ersten Schemen, die handgefertigt auf den jeweiligen Träger angepasst wurden. Die Gründungsmitglieder: Klaus Nenning, Volker Nobs, Dieter Hoffmann, Karl-Heinz Rösch, Marlies Prietzel, Karl-Heinz Grießhaber, Markus Schmider und Martin Schleker. Die wilden Gesellen fanden schnell recht viele Anhänger, so daß am 21.9.1979 die Urviecherzunft e. V. gegründet wurde. Vorsitzender der ersten Stunde war Klaus Nenning, sein Stell- vertreter Volker Nobs.
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21.9.79
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1980
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1980: Der Vize übernahm 1 Jahr später das Zepter und behielt es die nächsten 20 Jahre. Vize für die nächsten 7 Jahre wur- de Klaus Mäder. Die Vereinskasse über- nahm, zu unserem großen Glück, Peter Fischerkeller und sollte sie die nächsten 20 Jahre in einer wohl schwer nachzuah- menden Manier führen.
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1982
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1982: Neben der traditionellen Straßenfasnet, ist der Urviecherball seit 1982 eine feste Größe im Kalender der 5. Jahreszeit. Legendär die ersten Bälle mit viel Improvisation und Unbekümmertheit in der damaligen Siedepfanne.
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Musikalisch wurde die Diiremer Fasnet durch die Guggä-Musik geprägt. Seit Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts blasen die Guggenmusiker sich die Seele aus der Lunge. Erster Leiter und Spiritus Rektor der Veranstaltung "wir spielen Sie raten" war Thomas Wursthorn. Seiner begnadeten Geduld verdankt die Nachwelt unvergessliche Stunden mit Kopfweh und Knalltrauma.
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1984
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1984: Auch in der Zeitungslandschaft werden seit 1984 Maßstäbe gesetzt. Manfred Hirt und Wolfgang Reichmann waren die Keimzelle des Investigationsjournalismus der Extraklasse. Unbestechliche Berichte über die Diiremer Vorkommnisse ließen schon manchen Granden der Lokalpolitik vor der Veröffentlichung der UNZ (Urviecher Narrenzeitung) erzittern.
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1/2
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80 er
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Mitte der 80ger kam das Jüngste Baby der Zunft zur Welt. Die Muselgeister, wiederum der ideenreichen Schaffenskraft von Klaus Mäder zu verdanken, erblickten das Licht der Welt.
Präsident ist seit einiger Zeit Jürgen Vogel, ein "furztrockener" Zeitgenosse.
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1987: Michael Gäng bernimmt den Posten des 2. Vorsitzenden. Mit ihm kommt richtig Schwung und Disziplin in die Bude. Die Auftritte bei den verschiedenen Umzügen werden ein echter Augenschmaus für die Zuschauer. Dieser Antreiber ist bis heute noch in seinem Amt und macht uns Dampf, wenn der Alltagstrott droht. Ein weiteres zartes Pflänzchen wächst auf urigem Boden Schriftfhürer wird Matthias Nann.
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1987
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1990
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1990 war der unbestrittene Durchbruch für unseren Bekanntheitsgrad. Die durch eine Lappalie in der UNZ ausgelöste gerichtliche Auseinandersetzung mit einer damaligen Stadträtin, ließ uns über Nacht in Funk und Fernsehen bekannt werden. Wenn man vergleicht was Werbekampagnen von groen Institutionen kosten, waren die investierten 2.000 DM äuerst effektiv.
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1990
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Im gleichen Jahr fand das legendäre Guggenmusiktreffen statt. 3 Tage Ausnahmezustand im Festzelt am Bohrturm sorgten für viele freundschaftliche Bande zu anderen "Notenquälern" aus der weiteren Region. Das Ende der 90ger Jahre stand unter dem Motto Konsolidierung und Annäherung. Aus der anfänglich in jeder Hinsicht wilden Urviecherzunft ist ein Verein geworden, der aus dem Fasnet- und Festgeschehen des Kalenderjahres nicht mehr wegzudenken ist. Mit Organisations- und Improvisationstalent wurden alle Herausforderungen gemeistert.
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Aus der ursprünglichen Rivalität zur Narrenzunft (ein anderer Fasnetverein Bad Dürrheims) ist, nicht zuletzt durch die Verwandschaft des ehemaligen Zunf- meisters mit unserem Präsidenten, ein freundliches Miteinander geworden.
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1999
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1999: An der Zeitenwende übernimmt unser Präsident Matthias Nann und sein Stell- vertreter Michael Gäng das Ruder und schippern uns in eine hoffentlich glorreiche Zukunft.
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Möge die Wildheit, der Ideenreichtum, die Schaffenskraft und die Lust an unse- rer Diiremer Fasnet die nächsten 7.423 Jahre anhalten und uns manche unver- gessliche Stunde bescheren, darauf drei kräftige
Ur-viecher, Ur-viecher, Ur-viecher.
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