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Das Urviech besteht aus einem schwarzen Fransenhäs und einer grün-braunen Maske, die aus Papierschnipsel und Kleister geformt und mit grünem Flokatie (Teppich) als Haartracht versehen ist. Der schwarze Filzstoff wird zunächst in ca. 10 cm breite Streifen geschnitten, die dann mit Hilfe einer Holzschablone in einem Abstand von ca. 2 cm ungefähr 8 cm eingeschnitten werden. Anschließend werden diese Streifen überlappend auf eine Arbeitshose sowie einer Jacke aufgenäht. Die Masken werden aus Papierschnipsel, die mit Kleister vermengt werden, von Hand geformt, danach ca. 4 Wochen getrocknet und angemalt. Zum Schluss wird ein grüner Flokatie als Haarpracht aufgesetzt. Zum Häs trägt das Urviech schwarze Handschuhe, schwarze Schuhe und einen Hagenschwänz mit Saublootern oder auch Karbatschen. Der Preis für dieses Häs beläuft sich je nach Konfektionsgröße auf ca. 250 – 350 €. Wie es gemacht wird ist hier zu sehen. Und was wär eine Zunft ohne sein eigenes Lied, deshalb hat unser Markus Schmieder 1978 das Urviecherlied zu Papier gebracht. Den Text sowie eine Hörprobe ist hier zu sehen.
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